Deutsches Digital Institut fordert Superbehörde für digitale Medien
Das Deutsche Digital Institut in Berlin unter der Leitung von Direktor Jo Groebel ruft zur Revolution auf. In einem Positionspapier, das am 15. Juli 2010 vorgestellt wurde, wird nicht weniger als "eine neue Medienordnung in der digitalen Welt" gefordert - ein Rechtsrahmen, der der Medienkonvergenz Rechnung trägt.
www.deutsches-digital-institut.de
DDI-Pressemitteilung vom 15. Juli 2010
Bundesfamilienministerin Schröder beruft Bundesjugendkuratorium
Kristina Schröder hat am 13. Juli 2010 das Bundesjugendkuratorium in Berlin berufen. 15 Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Forschung und Praxis der Kinder- und Jugendhilfe beraten die Bundesregierung in grundsätzlichen Fragen der Kinder- und Jugendhilfe sowie zur Gestaltung der Europäischen Jugendpolitik.
Prüffälle der KJM im 2. Quartal 2010
Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) hat im zweiten Quartal 2010 fünf Verstöße gegen die Bestimmungen des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV) in Fernseh-, und 14 Verstöße in Telemedienangeboten festgestellt.
KJM-Pressemitteilung vom 15. Juli 2010
FSM: Klassifizierungssystem auf der GCO vorgestellt
Die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM e.V.) arbeitet derzeit an einem System, mit dem Anbieter sämtliche Online-Inhalte, wie Bilder, Texte, Browsergames, Clips oder auch Communities selbstständig aber programmgestützt einschätzen können. Als derzeit einzige anerkannte Selbstkontrolle auf dem Gebiet der Onlinemedien arbeitet die FSM schon seit einiger Zeit an diesem Selbstklassifizierungssystem. Geplant ist die Fertigstellung zum Inkrafttreten des neuen JMStV am 01.01.2011. Das System ist so ausgerichtet, dass die Anbieter als Ergebnis der Beantwortung eines interaktiven Fragebogens eine den Spezifika ihres Inhalts entsprechende Altersstufe erhalten. Bei Nutzung des Systems der FSM werden Anbieter von Internetinhalten ab nächstem Jahr privilegiert sein. Aufsichtsbehörden können dann keine Ordnungsgelder gegen die Anbieter verhängen.
FSM-Pressemitteilung vom 5. Juli 2010
Neues zu den Netzsperren
Das Bundeskriminalamt wünscht sich Internetsperren
Justizministerin kritisiert Sperr-Forderungen
EU-Kommission will schnell handeln
EU-Internetsperren: Direktive kommt noch 2010
EU-Berichterstatterin gegen EU-weite Websperren
Britische Provider klagen gegen Gesetz zu Internetsperren
Australien verschiebt Internetfilter auf 2011
Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden: Bundestag soll Killerspiele verbieten
Das nach dem Amoklauf in Winnenden gegründete Aktionsbündnis der betroffenen Familien fordert den Deutschen Bundestag auf, ein "Verbot von Killerspielen zu beschließen, die dazu dienen, virtuell Menschen zu ermorden".
www.stiftung-gegen-gewalt-an-schulen.de
Studie: Killerspiele killen Stress und Depressionen
Gewalthaltige Computerspiele machen aggressiv, behaupten einige Jugendschützer und fordern Verbote. Eine neue Studie kommt zu anderen Ergebnissen: Angeblich können Counter Strike & Co sogar Stress und Depressionen vermindern.
Schlappe für Sky im Streit um Jugendschutz
Im Streit um den Jugendschutz muss Bezahlanbieter Sky einen Rückschlag hinnehmen. Nach einer Entscheidung des Landgerichts Duisburg vom 1. Juli 2010 darf das Fernsehunternehmen den Erotiksender Beate Uhse TV und andere Inhalte, die dem Jugendschutz unterliegen, nun erst wieder ab 23 Uhr ausstrahlen. Das Landgericht hat eine entsprechende einstweilige Verfügung bestätigt, deren Vollstreckung sie zunächst Ende Mai 2010 ausgesetzt hatte.
Facebook bietet Alarmknopf für britische Jugendliche
Das Social Network Facebook ist der Aufforderung des britischen Child Exploitation and Online Protection Centre (CEOP) nachgekommen und bietet nun einen "Alarmknopf" an, über den Jugendliche verdächtige Kontaktversuche direkt an das Online-Melde- und -Beratungszentrum des CEOP melden können. Der Service richtet sich insbesondere an 13- bis 18-jährige Facebook-Nutzer, teilt das britische Kinderschutzzentrum mit. Diese können den "Alarmknopf" als Anwendung auf ihrer Facebook-Seite installieren.
Wikipedia engagiert Tugendwächter
Wie viel Penisbilder verträgt eine Enzyklopädie? Die Frage expliziter Fotos sorgt seit Anfang Mai 2010 in der Wikipedia-Community für heftigen Streit. Nun hat der Vorstand der Wikimedia Foundation beschlossen, das Problem nicht selbst lösen zu können und hat einen externen Berater beauftragt, Empfehlungen für den Umgang mit potenziell anstößigen Inhalten zu entwickeln.
Urteil zu US-Medienzensur: Let's say fuck again!
Es darf wieder geflucht werden: In den USA hat ein Gericht die Vorschriften gegen Schimpfwörter in Radio und Fernsehen gekippt. Die in der Verfassung garantierte Meinungsfreiheit gehe vor, urteilten die Richter. Die Sender wird's freuen - ihnen drohten bisher horrende Geldstrafen.
BDK fordert Reset-Knopf fürs Internet
Das Internet sei der größte Tatort der Welt, ein digitaler Angriff potenziell so verheerend wie ein nuklearer: Der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) fordert deshalb einen Reset-Knopf für das weltweite Datennetz - und macht sich nach Ansicht von Experten lächerlich.
Suchtexperten gegen Computer im Kindergarten
Die wachsende Zahl Computer in Kindergärten macht Suchtexperten Sorgen. "Viele Kinder haben bereits einen zu hohen Fernsehkonsum, da sollte die Kita eher gegensteuern und zeigen, was es in der realen Welt alles zu erleben gibt", sagte die Sozialpädagogin Birgit Grämke von der Landeskoordinierungsstelle für Suchtvorbeugung Mecklenburg-Vorpommern An die Adresse ehrgeiziger Eltern gerichtet, ergänzte sie: "Es gibt keine Studie, die belegt, dass Kinder bei frühem Medienkonsum medienkompetenter würden.
Bravo kommt mit Jugendkondom
Lümmeltüte im wahrsten Wortsinn: Weil vielen Jugendlichen die Standardkondome zu groß sind, legt "Bravo" der aktuellen Ausgabe ein schmaleres Gummi bei. Die Aktion ist als erzieherischer Akt gedacht.
Sky bessert beim Jugendschutz-System nach
Das Schreiben, das Sky seinen Abonnenten in diesen Tagen zukommen lässt, beginnt überaus positiv. Es sei das Bestreben des Pay-TV-Senders, seinen Kunden "stets den besten Service zu garantieren". Dazu zähle auch, dass man den Abonnenten "schon heute" ermögliche, Programme mit Altersbeschränkung auch außerhalb der vom Gesetz vorgesehenen Sendezeiten anzusehen "ganz im Gegensatz zum frei empfangbaren Fernsehen". Diese Möglichkeit verdanke man seinem "innovativem Jugendschutz-System", dessen Vorteile die Kunden "sicherlich sehr schätzen".
Astra verbannt erotische Standbildkanäle
Der Satellitenbetreiber SES Astra will mit einer freiwilligen Selbstkontrolle die unverschlüsselten "erotischen" Standbildkanäle aus dem Fernsehen verbannen. Dies sagte ein SES Astra-Sprecher gegenüber Digitalmagazin, er bestätigte damit einen Bericht des "Focus" (Ausgabe vom 19. Juli 2010).
KJM-Pressemitteilung vom 19. Juli 2010
Bayerische Justizministerin Merk beklagt Verrohung von Jugendlichen
Bayerns Justizministerin Dr. Beate Merk erkennt in den Missbrauchstaten in einem Ferienlager auf der Insel Ameland Verrohungstendenzen, die auch durch Fehlgebrauch moderner Medien begünstigt würden. "Psychologen sagen mir, dass solche Übergriffe auch deshalb geschehen, weil man heutzutage im Netz problemlos alle erdenklichen Formen von Gewalt und Pornographie ansehen kann. Jugendliche und Kinder haben heute leichten Zugang zu entsprechenden Videos.
Schweden: Ein Manga wird zum Kinderporno
Eine heftige Debatte hat in Schweden ein Urteil wegen Besitz von Kinderpornografie ausgelöst. Zu einer auf Bewährung ausgesetzten Freiheitsstrafe und einer Geldbuße wurde vom Amtsgericht in Uppsala einer der bekanntesten schwedischen Mangaexperten und Übersetzer dieser japanischen Serien verurteilt. Die Polizei hatte auf seinem Rechner 51 Zeichnungen aus Comiczeitschriften gefunden, die als "kinderpornografisch" eingestuft wurden - unter drei Millionen nicht "suspekten" Zeichnungen. Die Erklärung des Übersetzers, er benötige das Material aus Japan für seine Arbeit, hatte das Gericht nicht anerkannt.
USA: Elf Staaten für das Schwarzenegger-Gesetz
Darf ein Händler ein gewalthaltiges Computerspiel an einen minderjährigen Kunden verkaufen? Um diese Frage dreht sich ein Rechtsstreit, der im Herbst 2010 vor dem obersten US-Gericht entschieden wird. Das Gesetz stammt aus Kalifornien, jetzt haben elf weitere Bundesstaaten ihre Unterstützung bekundet.
China: Jugendschutz bei Onlinespielen
Seit 1. August 2010 gelten in China neue Regeln für Online-Games. Spiele im Internet, die auf ein jüngeres Publikum abzielen, dürfen künftig keine Gewalt mehr beinhalten. Zudem werden die Spielzeiten für Minderjährige limitiert. Generell gilt für alle Onlinespieler, dass künftig nur noch eine Registrierung mit Klarnamen erlaubt ist.
Zum Schmunzeln: "Kleiner Penis" im türkischen Facebook
"Ihre Nachricht konnte nicht verschickt werden, weil Sie einen kleinen Penis haben." Diese Meldung erschien in der EndeJuli 2010 bei allen türkischen Nutzern von Facebook. Ein Übersetzungsfehler war für diese peinliche Panne verantwortlich, denn das Social Network nutzt eine Vielzahl an automatischen Übersetzungen für Begriffe, die in vielen Ländern genutzt werden.
Jugendschutzberichte für das 1. Halbjahr 2010
Im August veröffentlichten die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) und die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) ihre Jugendschutzberichte für das 1. Halbjahr 2010.
BLM/KJM-Jugendschutzbericht vom 2. August 2010
KJM-Jugendschutzbericht (Kurzfassung) vom 20. August 2010
Astra: Positive Resonanz auf Sex-Sender-Verzicht
Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) und der Satellitenbetreiber Astra haben den Verzicht auf die Ausstrahlung von Sex-Sendern vereinbart. "Unsere Initiative ist auf durchweg positive Resonanz gestoßen", teilte Astra mit.
Ratgeber "Surfen? Aber sicher!"
Ein Leben ohne Internet können sich viele Kinder und Jugendliche kaum noch vorstellen. Sie recherchieren für die Schule, chatten, mailen, nutzen verschiedenste Soziale Netzwerke und spielen online. Das Netz bietet viele Möglichkeiten, sich zu informieren, miteinander zu kommunizieren und zu lernen. Für manche Eltern wird es allerdings immer schwieriger, den Medienkonsum ihrer Kinder zu überschauen und ihnen bei der Nutzung des Internets Hilfestellung zu geben.
"Dies ist Anlass für die Landesregierung gewesen, eine umfassende Ratgeberbroschüre insbesondere für Eltern von Schülerinnen und Schülern der 5. und 6. Klassenstufe zu entwickeln", sagte der Chef der rheinland-pfälzischen Staatskanzlei Martin Stadelmaier, bei der Präsentation der Broschüre "Surfen? Aber sicher!", die er gemeinsam mit Bildungsstaatsekretärin Vera Reiß und dem Leiter von jugendschutz.net, Friedemann Schindler, am 27. August 2010 in Mainz vorstellte.
RLP-Pressemitteilung vom 27. August 2010
Ratgeber "Surfen? Aber sicher!"
Fast 50 Millionen Internetnutzer in Deutschland
In Deutschland sind mittlerweile 49 Millionen Menschen im Alter ab 14 Jahren online, heißt es in der ARD/ZDF-Onlinestudie, die die Sender am 12. August 2010 vorstellten. Das entspricht 69,4 Prozent der Bevölkerung. Im Vergleich zum Vorjahr seien 5,5 Millionen Nutzer hinzugekommen. Der Zuwachs geht zum einen darauf zurück, dass mehr ältere Menschen ins Netz gehen. Zum anderen berücksichtigten die Forscher erstmals Menschen ohne deutschen Pass. Für die Studie wurden 1804 Menschen befragt.
Jeder vierte Deutsche ist ein Gamer
Jeder vierte Deutsche ist ein Spieler, das ergab die repräsentative Hohenheimer Studie "GameStat", für die im Juni und Juli 2010 über 4.500 Personen (über 14 Jahre) telefonisch befragt wurden. 24 Prozent der deutschen Bevölkerung ab 14 Jahren spielt demnach Computer- und Konsolenspiele. Hochgerechnet auf dieses Alterssegment entspricht dies 16,8 Millionen Gamern.
Pressemitteilung der Universität Hohenheim vom 9. August 2010
Bundeswehrverband: Medal of Honor ist "widerwärtig"
Der britische Verteidigungsminister bittet Händler, den Ego-Shooter Medal of Honor nicht in ihr Angebot aufzunehmen. Auch ein Sprecher des deutschen Bundeswehrverbandes übt heftige Kritik an dem Spiel, in dem der Spieler in Afghanistan kämpft.
Shooter-Erlebnis für Bundestagsabgeordnete
Drei junge Medienpolitiker der schwarz-gelben Koalition wollen alle 622 Abgeordneten des Parlaments zu einem Computerspiele-Wettbewerb im Herbst einladen, um Berührungsängste abzubauen und direkte Einblicke in eine Jugendkultur zu geben. Angesprochen würden auch bewusst "Politiker, die bisher eher über undifferenzierte Betrachtungsweise des Themas aufgefallen sind", erklärte Jimmy Schulz, Obmann der FDP-Bundestagsfraktion in der Enquete-Kommission "Internet und digitale Gesellschaft".
Jungen Menschen fehlt es an Medienbildung
Die Studie des Bundesbildungsministeriums "Kompetenzen in einer digital geprägten Kultur" ist am 9. August 2010 erschienen. Bundesbildungsministerin Annette Schavan betont, dass es zum staatlichen Bildungsauftrag gehöre, Orientierung für die digitale Welt zu vermitteln. Professorin Heidi Schelhowe vom Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) der Universität Bremen hat als Sprecherin der Expertenkommission, die die Studie erstellt hat, ein weiteres Vorwort geschrieben. Darin weist sie auf die fehlende Medienkompetenz von jungen Leuten hin.
Pressemitteilung der Universität Bremen vom 9. August 2010
Studie: Kompetenzen in einer digital geprägten Kultur
Facebook-"Alarmknopf" 55.000-mal installiert
Einen Monat nach der Einführung des "Alarmknopfs" für junge Facebook-Nutzer in Großbritannien zählten Jugendschützer mehr als 55.000 Installationen der Applikation. Seit die Funktion am 12. Juli 2010 freigeschaltet wurde, gingen 211 Verdachtshinweise von Jugendlichen ein, wie das britische Child Exploitation and Online Protection Center (CEOP) am 12. August 2010 in London mitteilte.
Rotlichtbezirk im Internet: Neuer Vertragsentwurf für .xxx-Registry
Schon mehrere Jahre zieht sich der Streit über die Einführung der "Porno-Top-Level-Domain" .xxx hin. Vorgeblich wegen formaler und technischer Mängel hatte die oberste Domain-Verwaltungsbehörde ICANN mehrfach der Bewerbung der ICM Registry zur Verwaltung dieser TLD die Zustimmung verweigert. Tatsächlich hat wohl insbesondere die US-amerikanische Regierung große Vorbehalte gegen die Einführung einer Rotlicht-TLD.
Zum Schmunzeln: Neustart mit 18
Google-Chef Eric Schmidt schlägt vor, dass jeder Mensch beim Erreichen der Volljährigkeit seinen Namen ändern darf, um Jugendsünden im Internet zu neutralisieren.
KJM-Veranstaltungsreihe zum neuen JMStV
Am 1. Januar 2011 soll der novellierte Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) in Kraft treten. Mit der überarbeiteten Fassung reagierte der Gesetzgeber auf die zunehmende Medienkonvergenz und vereinheitlichte die Regeln, um so einen effektiveren Jugendschutz zu gewährleisten.
KJM-Veranstaltungsreihe:
8. Oktober 2010: Zusammenarbeit zwischen Aufsicht und Selbstkontrollorganen
3. Dezember 2010: Alterskennzeichnung
28. Januar 2011: Zugangssysteme/Jugendschutzprogramme
KJM-Pressemitteilung vom 1. September 2010
Studie: "Jugendsexualität 2010"
Seit 1980 untersucht die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) regelmäßig Einstellungen und Verhaltensweisen 14- bis 17-jähriger Jugendlicher zu Aufklärung, Sexualität und Verhütung. Keine andere Studie in Deutschland zu diesem Thema kann auf einen so langen Vergleichszeitraum zurückblicken. Für die neue Studie "Jugendsexualität 2010" wurden insgesamt 3.542 Jugendliche befragt, darunter 1014 Mädchen und Jungen mit Migrationshintergrund. Die vollständigen Ergebnisse liegen nun vor.
Pressemitteilung der BZgA vom 2. September 2010
Studie: Internet ist für Jugendliche wichtigstes Leitmedium
Für Jugendliche ist das Internet einer aktuellen Studie zufolge zu einem multifunktionalen Leitmedium geworden. Klassische Medien rücken im Alltag der meisten jungen Leute dagegen weiter in den Hintergrund. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Umfrage unter mehr als 30.000 Jugendlichen, die die Sozialen Netzwerke der VZ-Gruppe zusammen mit dem Medienvermarkter IQ Digital am 9. September 2010 vorgestellt haben.
COMPUTERBILD SPIELE: Jugendschutz bei Spielekauf im Internet wirkungslos
Kinder und Jugendliche dürfen laut Jugendschutzrecht nur Zugang zu Computerspielen haben, die für die jeweilige Altersstufe freigegeben sind. Ein Praxistest der COMPUTERBILD SPIELE zeigt aber: Was beim Spielekauf im Laden ganz gut klappt, funktioniert im Internet gar nicht.
Pressemitteilung von COMPUTERBILD SPIELE vom 31. August 2010
Magdeburg setzt Testkäufer für Jugendschutz ein
Die Stadt Magdeburg wird künftig jugendliche Testkäufer einsetzen, um die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes beim Verkauf von Alkohol und Tabakwaren zu überprüfen.
Pornobranche lehnt Rotlicht-Domain .xxx ab
Um die kommende Porno-Domain .xxx gibt es mächtig Zoff: Die Erotikbranche lehnt die angekündigte Endung für Internetadressen vehement ab und geht damit auf Konfrontationskurs mit dem Domainverwalter ICANN. Die Pornoindustrie fürchtet eine leichtere Zensur von "Erwachseneninhalten" und wittert Abzocke hinter den teuren .xxx-Domains.
USA: Craigslist blockiert Rubrik mit Erotik-Dienstleistungen
Das amerikanische Kleinanzeigen-Internetportal Craigslist hat einen Teil seines Angebots zensiert: Ein schwarzer Balken verhindert den Zugriff auf die Rubrik "Dienstleistungen für Erwachsene" - Kritiker hatten bemängelt, dass hier ein Forum für Menschenhandel und Prostitution geschaffen werde.
Bundesfamilienministerin Schröder kritisiert Arbeit der FSK
Bundesfamilienministerin Kristina Schröder zweifelt nach dem Filmtest der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 3.Oktober 2010 an der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmindustrie (FSK): "Eltern müssen sich darauf verlassen können, dass da, wo FSK 12 draufsteht, auch FSK 12 drin ist. Was die F.A.S. aufgezählt hat, lässt mich daran zweifeln."
KJM bewertet Jugendschutzkonzept von Hermes Logistik positiv
Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) hat mit der "personifizierten Paketzustellung" der Hermes Logistik Gruppe Deutschland GmbH ein Jugendschutzkonzept zur Altersprüfung positiv bewertet. Das Modul beinhaltet eine gesicherte Identifikation und Altersprüfung im persönlichen Kontakt und unter Vorlage von amtlichen Ausweisdaten. Damit ist die Teillösung als Identifizierungsmodul sowohl für ein technisches Mittel der Altersstufen "ab 16" und "ab 18" als auch für eine geschlossene Benutzergruppe nach dem Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) einsetzbar.
Der Hermes-Zusteller überprüft vor Übergabe der Sendung mit einem Scanner, ob die vom Versender übermittelten Daten des Empfängers mit dessen Ausweisdaten übereinstimmen. Dabei wird insbesondere auch das im Ausweisdokument enthaltene Geburtsdatum des Empfängers elektronisch daraufhin überprüft, ob die erforderliche Altersstufe eingehalten ist.
Dem Nutzer, dessen Identität und Alter vom Hermes-Paketboten festgestellt worden ist, können im zweiten Schritt Berechtigungen für alterszugangsbeschränkte Telemedien zugestellt werden. Diese können beispielsweise aus Hardwarekomponenten bestehen, die der Authentifizierung beim einzelnen Nutzungsvorgang dienen.
KJM-Pressemitteilung vom 20. September 2010
Prof. Starke im Interview über Jugend und Pornografie
Jungen Leuten den Porno-Konsum zu verbieten, zerstört mehr, als es hilft, sagt Jugendforscher Kurt Starke. Verbotspropheten und Heimlichtuerei verurteilt er.
Shell-Jugendstudie: Frust-Schub bei den Abgehängten
Deutschlands Jugend ist optimistisch, interessiert sich für Politik, glaubt an die eigene Karriere - das ist die gute, aber nur die halbe Wahrheit. Denn die Kluft zwischen den Schichten wird laut der neuen Shell-Jugendstudie tiefer, bei den sozial Schwachen von 12 bis 25 wächst die Resignation.
Gutachten zum Jugendschutz im Internet bleibt geheim
Die Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz (LMK) muss ein von ihr eingeholtes Gutachten zur Verfolgbarkeit von Internetanbietern bei Verstößen gegen den Jugendschutz nicht an Dritte herausgeben. Dies entschied das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz.
Pressemitteilung des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz vom 16. September 2010
Medal of Honor erscheint mit Schnitten
Der virtuelle Krieg in Afghanistan erscheint hierzulande entschärft: Electronic Arts entfernt auf Druck der USK einige Elemente aus dem Ego-Shooter Medal of Honor. Der umstrittene Multiplayermodus ist nicht betroffen.
Spanien: Kommt das Verbot von Sex-Anzeigen?
Das spanische Parlament hat an die Medien appelliert, auf Sex-Anzeigen zu verzichten. Es sei Heuchelei, dass Medien die Ausbeutung von Frauen verurteilten, aber gleichzeitig Annoncen für Prostitution abdrücken würden, so Abgeordnete. In einer einstimmig verabschiedeten Resolution forderten die Abgeordneten die Regierung von Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero auf, innerhalb von vier Monaten eine Initiative zu einer Abschaffung von Prostituierten-Annoncen einzuleiten.
Zum Schmunzeln? 14-Jährige lädt versehentlich 21.000 Partygäste ein
Bundesfamilienministerin Schröder spricht der FSK das Vertrauen aus
Bundesministerin Dr. Kristina Schröder spricht der Freiwilligen Selbstkontrolleder Filmwirtschaft (FSK) in Wiesbaden anlässlich eines Besuches am 14. Oktober 2010 das Vertrauen aus. Die FSK sicherte zu, in ihren Prüferfortbildungen verstärkt auf die Problematik derjenigen Filme einzugehen, bei denen die Einordnung umstritten ist, gerade zwischen 12 und 16 Jahren.
BMFSFJ-Pressemitteilung vom 14. Oktober 2010
KJM #1: Konvergenz der Selbstkontrollen
KJM-Pressemitteilung vom 11. Oktober 2010
KJM #2: "Ultimate Fighting ist die Bankrotterklärung für die Zivilisation"
KJM-Pressemitteilung vom 15. Oktober 2010
Junge Piraten: "BPjM und USK abschaffen"
Die Jugend-Organisation der Piratenpartei Deutschland hat auf ihrer Bundesmitgliederversammlung am 11. Oktober 2010 in Düsseldorf zum Thema Jugendschutz Stellung bezogen. Unter anderem wird eine komplette Neuordnung des deutschen Rating-Systems gefordert.
Stellungnahme der Jungen Piraten vom 14. Oktober 2010
Erfolglose Verfassungsbeschwerde einer Tankstellenpächterin gegen nächtliches Alkoholverkaufsverbot
Der am 1. März 2010 in Kraft getretene § 3a des Gesetzes über die Ladenöffnung in Baden-Württemberg (LadÖG) untersagt den Verkauf von alkoholischen Getränken in Ladengeschäften aller Art, darunter auch Tankstellenshops, in der Zeit von 22.00 Uhr bis 5.00 Uhr. Mit ihrer Verfassungsbeschwerde rügte die Beschwerdeführerin, die in Baden-Württemberg eine Tankstelle einschließlich "Tankshop" gepachtet hat, die Verletzung ihres Grundrechts auf Berufsfreiheit sowie des allgemeinen Gleichheitssatzes.
Die 2. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts hat die Verfassungsbeschwerde nicht zur Entscheidung angenommen, weil die Annahmevoraussetzungen nicht vorliegen. Insbesondere verletzt das zeitlich begrenzte Verbot des Alkoholverkaufs die Beschwerdeführerin nicht in ihren Verfassungsrechten.
Pressemitteilung des Bundesverfassungsgerichts vom 12. Oktober 2010
Österreich: Mobilfunkanbieter entwickeln "Handy Kinder Kodex"
Die österreichischen Mobilfunkbetreiber haben am 13. Oktober 2010 den Umsetzungsbericht zu ihrem 2008 in Form einer freiwilligen Selbstverpflichtung eingeführten Handy-Kinder-Kodex veröffentlicht. Der Report listet Maßnahmen der Branche für einen verantwortungsvollen Umgang junger Leute mit Handy und Smartphone auf.
Umsetzungsbericht zum Handy-Kinder-Kodex vom 13. Oktober 2010
Ministerin warnt vor Aktionismus bei Jugendschutz
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) hat vor gesetzgeberischem Aktionismus beim Schutz der Jugend vor "Killerspielen" und Pornografie im Internet gewarnt. "Jugendmedienschutz darf nicht auf staatliche Regelungen reduziert werden", sagte die Ministerin am 5. November 2010 zur Eröffnung einer Fachtagung der Universität Bayreuth. Wichtiger sei es, die Medienkompetenz von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu stärken.
Internetwirtschaft: Jugendschutz in Deutschland zu streng
Die deutsche Internetwirtschaft hat den Jugendschutz in Deutschland kritisiert. Große Internetkonzerne wie Google, Ebay, Amazon und Apple würden dadurch mit ihren Europazentralen regelrecht aus Deutschland fern gehalten, sagte Ivo Ivanov, Chefjurist des Verbands der deutschen Internetwirtschaft (eco), gegenüber der WirtschaftsWoche. "Steuern, Datenschutz, Jugendschutz - die deutsche Politik berücksichtigt nicht, dass das Internet keine Staatsgrenzen hat." Unternehmen wie Ebay oder der virtuelle Apple-Musikladen iTunes würden deutsche Kunden schon jetzt von Luxemburg aus bedienen. Besonders kritisch sieht die Internetwirtschaft die auch für das Netz geltenden strengen Jugendschutzregeln in Deutschland. "Der Jugendschutz ist ein Paradebeispiel dafür, wie man Unternehmen verjagt", sagte Ivanov.
KJM: Prüffälle im dritten Quartal 2010
Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) hat im dritten Quartal 2010 insgesamt 27 Verstöße gegen die Bestimmungen des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV) festgestellt. Zehn davon kommen aus dem Rundfunk-, 17 aus dem Telemedienbereich.
KJM-Bericht vom 4. November 2010
KJM bewertet SeZeBe positiv
Die Kommission für Jugendmedienschutz hat mit "SeZeBe" / Sendezeitbegrenzung.de der SeZeBe GmbH ein weiteres technisches Mittel zur Altersprüfung positiv bewertet. Es wurde für den Einsatz im Bereich der entwicklungsbeeinträchtigenden Inhalte für unter 12-, 16- und 18-Jährige konzipiert und kombiniert das Prinzip der Sendezeitbegrenzung mit den Schutzvorkehrungen eines technischen Mittels.
KJM-Pressemitteilung vom 26. Oktober 2010
BKA-Studie: Jugendliche surfen oft zu sorglos
Kinder und Jugendliche sind laut einer Studie umso unvorsichtiger im Internet, je besser sie über Sicherheit Bescheid wissen. Weniger illegale Seiten besuchen diejenigen, deren Eltern gut aufpassen.
BKA-Studie "SirUP" vom 9. August 2010
EU-Studie: Kinder machen verstörende Erfahrungen im Netz
39 Prozent der europäischen Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen 9 und 16 Jahren sind bereits mit den Schattenseiten des Internet in Berührung gekommen. Das ist eines der Kernergebnisse der Studie "EU Kids Online", die die EU-Kommission am 22. Oktober 2010 im Umfeld des "Safer Internet Forum" in Luxemburg veröffentlicht hat.
EU-Studie vom 21. Oktober 2010
Polizeigewerkschaft fordert Verbot von "Killerspielen"
Die Deutsche Polizeigewerkschaft in Hessen hat ein Verbot bestimmter Computerspiele gefordert. Damit will sie nach eigenen Angaben schädlichen Einflüssen auf psychisch labile Kinder und Jugendliche begegnen.
EA verklagt die USK
Ist Medal of Honor ein Antikriegsspiel? Dieser Meinung ist offensichtlich Electronic Arts. Weil eine ungeschnittene Version des Ego-Shooters bei der USK keine Altersfreigabe bekommen hat, kündigt der Publisher rechtliche Schritte an.
US Supreme Court: "Auch Grimms Märchen sind düster"
Wie gehen die USA mit Gewalt in Computerspielen um? In einer mehrere Stunden langen Verhandlung vor dem obersten US-Gericht ging es unter anderem um Vergleiche mit Märchen und Videos von Hundekämpfen. Nach Ansicht amerikanischer Medien überzeugte die Spielebranche vor Gericht.
Zum Schmunzeln: Barack Obama sex doll for sale in China
Americans may have fallen out of love with Barack Obama, but the president of the United States is still an object of affection for the Chinese, who have remodelled him as a blow-up sex doll.
AK Zensur will neuen JMStV stoppen
Im Dezember 2010 stimmt die SPD im Landtag von Nordrhein-Westfalen über den neuen Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) ab. Der AK Zensur hat jetzt einen offenen Brief veröffentlicht, der die Partei zum Stopp der neuen Regelungen auffordert. Über 50 teils namhafte Unterzeichner unterstützen die Initiative.
Offener Brief des AK-Zensur vom 18. November 2010
Rechtsanwalt Graupner: EU verbietet erotische Darstellungen von Erwachsenen
Eine neue EU-Richtlinie zur Bekämpfung von Kinderpornografie sieht nicht nur Internetsperren vor, sondern verpflichtet die 27 Mitgliedstaaten auch zur Kriminalisierung von Erotika mit Erwachsenen. Verboten wird nicht nur Pornografie, sondern jede Darstellung sexueller Vorgänge.
JIM-Studie 2010 veröffentlicht
Das Internet ist unbestritten ein fester Bestandteil des Alltags junger Menschen. Neben vielen Chancen stehen in der Öffentlichkeit oft die problematischen Aspekte im Vordergrund. Jugendliche sind sich den Gefahren im Internet durchaus bewusst. Jugendliche verbringen aktuell 138 Minuten pro Tag im Internet, überwiegend nutzen sie diese Zeit zur Kommunikation.
MPFS-Pressemitteilung vom 26. November 2010
Personalie: Thomas Fuchs zum neuen DLM- und ZAK-Vorsitzenden gewählt
Der Direktor der Medienanstalt Hamburg / Schleswig-Holstein (MA HSH) Thomas Fuchs wird neuer Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten in Deutschland (ALM) und damit Vorsitzender der Direktorenkonferenz (DLM) und der Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK). Das haben die 14 Direktoren und 14 Gremienvorsitzenden der Landesmedienanstalten in ihrer gemeinsamen Sitzung in Hamburg beschlossen. Er löst ab Januar 2011 Thomas Langheinrich ab, der nach einer dreijährigen Amtsperiode nicht mehr wiedergewählt werden konnte.
ALM-Pressemitteilung vom 24. November 2010
Pressemitteilung der Hamburgischen Behörde für Kultur und Medien vom 25. November 2010
Personalie: Wird Siegfried Schneider der Nachfolger von Wolf-Dieter Ring?
Es verdichten sich die Hinweise, dass Siegfried Schneider, Leiter der Bayerischen Staatskanzlei, im Februar 2011 der Nachfolger von Prof. Wolf-Dieter Ring werden will, dem Präsidenten der Landeszentrale für Neue Medien (BLM) und Vorsitzenden der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM). Als Staatskanzleichef war Schneider zuletzt Koordinator der Medienpolitik in Bayern.
KJM: "Tatort Internet" kein Jugendschutz-Verstoß
Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) hat sich in ihrer Sitzung am 10. November 2010 mit den ersten drei Folgen der Sendereihe "Tatort Internet - Schützt endlich unsere Kinder" (RTL 2) befasst. Die KJM erreichten seit Beginn der Ausstrahlung am 7. Oktober 2010 zahlreiche Beschwerden über das Format. Nach einer kritischen, intensiv geführten Diskussion entschied die KJM, dass kein Verstoß gegen die Jugendschutz-Bestimmungen besteht.
KJM-Pressemitteilung vom 11. November 2010
ZAK beanstandet zwei Folgen von "Tatort Internet"
Die Kommission für Zulassung und Aufsicht der Landesmedienanstalten (ZAK) hat die beiden ersten Folgen der RTL-2 Serie "Tatort Internet" beanstandet. Nach Einschätzung einer Expertengruppe der Landesmedienanstalten, die insgesamt vier Folgen geprüft hat,verstoßen die ausgestrahlten Sendungen gegen die im Rundfunkstaatsvertrag verankerten Programmgrundsätze, da sie die Persönlichkeitsrechte nicht hinreichend wahren.
ZAK-Pressemitteilung vom 23. November 2010
Gewalt durch Computerspiele? Wissenschaftler sagen jein.
Trotz einer Vielzahl von wissenschaftlichen Studien über den Zusammenhang zwischen Gewalt und Computerspielen lässt sich nicht schlüssig belegen, dass gewalttätige Computerspiele Gewalt fördern. Das berichtet Technology Review in seiner aktuellen Ausgabe 12/2010.
Call of Duty/Black Ops aus Österreich auf dem Index
Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien hat entschieden: Ab sofort steht die deutschsprachige, nur mit dem Pegi-Logo gekennzeichnete und meist aus Österreich stammende Version von Call of Duty: Black Ops vorläufig auf dem Index.
BPjM-Mitteilung vom 24. November 2010
Großbritannien: Abgeordnete fordert Alterskennzeichnung für Onlineinhalte
Die britische Abgeordnete Claire Perry will die Internetprovider für den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor pornografischen Inhalten in die Pflicht nehmen.
China hat in einem Jahr 60.000 "pornografische Websites" geschlossen
Aus China kommen, wie sollte es sonst sein, Rekordmeldungen, was die Schließung von Websites betrifft. Seit Dezember 2009 seien 60.000 pornographische Websites durch das "Nationale Büro gegen Pornografische und illegale Veröffentlichungen" welche Behörden es hier gibt - vom Netz entfernt worden. Was unter Pornografie verstanden wird, wird aber nicht mitgeteilt.
JMStV-Novelle in NRW abgelehnt
NRW-CDU will Staatsvertrag kippen
CDU-CSU: Ablehnung ist die richtige Entscheidung
Kurt Beck: Unverständnis über Ankündigung zum JMStV
GRÜNE begrüßen Ablehnung des Staatsvertrages
SPD und Grüne werden dem JMStV nicht zustimmen
Parteien blamieren sich mit Jugendschutz-Vertrag
Jugendmedienschutz-Novellierung endgültig gescheitert
FSM: JMStV abgelehnt - Jugendmedienschutz eingefroren
eco: Jugendschutz im Internet ist notwendig - die vergebene Chance
USK treibt Online-Jugendschutz trotz JMStV-Scheitern voran
VPRT bedauert Vertagung - Weiterentwicklung des Jugendschutzes im Internet erforderlich
BITKOM für neuen Anlauf bei Jugendschutz-Novelle
KJM: Novelle scheitert, Jugendmedienschutz lebt
